Geschichte der Steinsfurter Synagoge in Kürze
Anfang der 90er Jahre des 18. Jahrhunderts wurde von
der jüdischen Gemeinde Steinsfurt ein Grundstück von Adam Leonhard in der Dickwaldstraße erworben.

Der Frankfurter Architekt Eugen Jack entwarf die Pläne, 1893 erfolgte die Grundsteinlegung.

Am Freitag, den 13. Juli 1894 war es dann soweit.   
Vom Tag der Einweihung heißt es: "Ein 
imposanter Festzug, die Thorarollen in der
Mitte, bewegte sich unter den ernsten Klängen durch 
die Straßen des freundlichen Dorfes."

Es soll auch ein Frauenbad eingerichtet worden 
sein von dem heute nichts mehr sichtbar ist.

Die dezimierte jüdische Gemeinde veranlasste 1937
den Verkauf der Synagoge an Privatleute. Die private
Übernahme führte dazu, dass die Steinsfurter 
Synagoge in der Reichspogromnacht nicht zerstört
wurde. Sie wird seither als Lagerraum genutzt.