Zur  Vorgeschichte der ehemaligen Synagoge Steinsfurt .

Anfang des 19. Jahrhunderts lebten 35 Juden/Jüdinnen in Steinsfurt. Die Zahl stieg bis 1875
auf 80 Personen an. Für die stetig wachsende Gemeinde reichte der Bet- u. Versammlungs-
saal in der Ehrstädter Straße 2 (heute Lerchenneststraße) nicht mehr aus. Da die Suche nach
einem passenden Gebäude erfolglos blieb, entschied sich die jüdische Gemeinde für den Bau
einer Synagoge.
Durch den Ankauf eines Grundstücks in der Dickwaldstraße konnten die Pläne des Architekten
Eugen Jack umgesetzt werden. 1893 erfolgte die Grundsteinlegung: Am Freitag, den
13. Juli 1894, war es dann soweit. Vom Tag der Einweihung heißt es:
"Ein imposanter Festzug, die Thorarollen in der Mitte, bewegte sich unter den ernsten 
Klängen der Musik durch die festlich geschmückten Straßen des freundlichen Dorfes."
Es soll auch ein Frauenbad eingerichtet worden sein, von dem heute keine baulichen
Überreste sichtbar sind.
Die dezimierte jüdische Gemeinde veranlasste 1937 den Verkauf der Synagoge an Privatleute.
Die private Übernahme führte dazu, dass die Steinsfurter Synagoge in der Reichspogrom-
nacht nicht zerstört wurde. Sie wurde seither als Lagerraum genutzt.

Im Rahmen der Dorferneuerung und einer Straßenverlegung stand in den 80er Jahren der
Abriss der Synagoge zur Diskussion. Durch Privatinitiativen konnte dieser aber verhindert
werden. In einem Baugutachten aus dem Jahre 1988 wurde den Ursachen der baulichen
Schäden nachgegangen. Risse in der Wand durch Senkungen und Schäden im Dach führten dazu, dass Nässe die gemalte Kassettendecke stark in Mitleidenschaft gezogen hat.
Trotz der vielfältigen Beschädigungen wurden am Gebäude bisher keinerlei Sanierungsmaßnahmen
vorgenommen. Anfang der 80 Jahre wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. 
Am 13. Juni 1992 gründete sich der Verein "Alte Synagoge Steinsfurt e.V.", der sich seither für
den Erhalt des ehemaligen jüdischen Bethauses einsetzt.  (Auszug aus dem Flyer des Vereins)

Auf dem Wege zur Rettung einer ehemaligen Synagoge – 
„Initiative: Rettet die Synagoge in Steinsfurt“
(Stand Okt 2006)

Auf dem jüdischen Verwandtschaftstreffen der Weil-Familien am 21.6. - 23.06.2002, in Fort
Lauderdale,
Florida, an dem der 70 Personen aus verschiedenen Ländern teilnahmen, wurde mit
großer Sorge üb
er den Zerfall der ehemaligen Synagoge in Steinsfurt gesprochen. Weil-Angehörige
äußerten den Wunsch, die ehemalige
Synagoge möge vor dem Verfall gerettet werden.

Siegfried Bastl, der als Vertreter der Realschule Waibstadt mit dem Schüler Dennis Dörr an diesem
Treffen teilnahm, wurde gebeten,
eine Initiative zur Rettung der Synagoge zu gründen.

Vier Weil-Angehörige schrieben in der Folgezeit sowohl an den Oberbürgermeister der Stadt
Sinsheim,
Dr. Horst Sieber, als auch an den Landrat Dr. Jürgen Schütz in Heidelberg und mahnten
eine Sanierung
 und  bessere Pflege des Gebäudes an.

Es waren dies Marianne Sekulow-Weil, Baltimore, USA,  am 6.11.02; Ing. Carlos A. Weil, Buenos,
Aires am 14.10.02; Gabriele Walter Neuberger, Israel am 27.10.02 und Lilian Adolfine Weil, Buenos
Aires, Argentinien,
 am 27.11.02.

Im Frühjahr 2003 führte Dr. Klaus Plate sondierende Gespräche mit den Eigentümern.

Die Realschule Waibstadt nahm Kontakt mit dem Förderverein „Alte Synagoge Steinsfurt e.V.“ auf
und lud am 17.Juni 2003 zu einem "runden Tisch" ein, an dem Bürgermeister Wolfgang
Riedel aus Waibstadt, der Kämmerer der Stadt Sinsheim, Harald Bender, die Eigentümerin Frau
Ambergs
Vertreter des Fördervereins "Alte Synagoge Steinsfurt e.V.", Herr Siegfried Ozolins
und Herr Thomas Uhl, des weiteren Frau Dr. Claudia Bär-Schneider, Landesdenkmalamt Karlsruhe
und
Heimatforscher Hans Appenzeller teilnahmen. Die Schulleitung der Realschule Waibstadt,
Marie-Luise Schwerdel und Lehrer/innen des Projektes "Judentum im Kraichgau". sowie Schülerinnen
der
 Realschule. Ein überraschendes Ergebnis dieses Treffens war, dass die Eigentümerin ihre
Bereitschaft
zum Verkauf des Gebäudes erklärte.
 
Um die Gemeinde Steinsfurt in die Verhandlungen einzubinden, wurde am 15. September 2003 ein
weiteres
Treffen in der Gemeindeverwaltung Steinsfurt unter der Leitung des Ortsvorstehers Linus
Barth
durchgeführt. Der Kämmerer der Stadt Sinsheim kündigte Kaufverhandlungen mit der
Eigentümerin an.
Am 01.10.2003 wurde beim Landesdenkmalamt Karlsruhe ein Antrag auf Förderung des unter
Denkmalschutz stehenden Gebäudes ehemalige Synagoge Steinsfurt gestellt.


Zu einem weiteren "runden Tisch" lud die Realschule Waibstadt am 15. Januar 2004 ein.
Stadtkämmerer H. Bender eröffnete, dass die Kaufverhandlungen mit der Eigentümerin
abgeschlossen seien.
Der Förderverein und die Projektgruppe der Realschule übernahmen den
Auftrag ein Konzept für die Nutzung
und Sanierung zu erarbeiten.


 Im Frühjahr 2004 gab die Realschule Waibstadt unter fachlicher Beratung von Frau
Dr. Esther Graf von der Hochschule für jüdische Studien Heidelberg einen Flyer über die ehemalige
Synagoge in Steinsfurt, um die Grundlagen für eine Öffentlichkeitsarbeit zu legen. Frau Dr.
Graf begleitete die Projektarbeit und Mitarbeit im Förderverein bis Frühjahr 2006.

Am 31.03.2004 wurde bei der Stiftung Denkmalschutz Baden-Württemberg ein weiterer Antrag
auf Förderung gestellt.

Am 26.04.2004 fand in der Realschule Waibstadt ein Treffen mit Vertreter/innen umliegender Schulen
statt, um nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu suchen. Dabei handelte es sich um das
Gymnasium in Neckarbischofsheim, Sinsheim und Eberbach sowie die Grund- u. Hauptschule in
Bad Rappenau. Mit dieser Veranstaltung war die Zielvorstellung verbunden, Schulen der Region
dazu einzuladen, an der Rettung der ehemaligen Synagoge in Steinsfurt mitzuwirken.
Schulen würden damit an einem fächerübergreifendem Themenkomplex arbeiten, in dem sich
beispielsweise
Aspekte wie Erziehung zur Toleranz und Mitmenschlichkeit, Förderung ehrenamtlichen
Engagements oder interkonfessioneller Gedankenaustausch realisieren ließen.
 
Am 23.05.04 bewarben sich das Gymnasium Neckarbischofsheim und die Realschule Waibstadt
gemeinsam an dem Projekt "Denkmal aktiv -  Kulturerbe macht Schule". Die teilweise gemeinsame
Projektarbeit stellt die ehemalige Synagoge in Steinsfurt und deren Ausbau zu einem
Dokumentationszentrum in den Mittelpunkt. Ende Juni 2004 erfolgte eine Zusage durch die Deutsche
Stiftung Denkmalschutz.

 Am 28.06.04 fand an der ehemaligen Synagoge in Steinsfurt ein Treffen mit Vertretern der
Deutschen Stiftung Denkmalschutz (Bonn) und des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg, sowie
des Kämmerers der Stadt Sinsheim, Herrn Bender, und der CDU-Landtagsabgeordneten Frau Elke
Brunnemer statt. Es wurde mündlich eine Zusage erteilt,  die denkmalbedingten Mehrkosten zu 100
Prozent zu übernehmen.
Herr Bender wiederholte die Zusage, die Stadt Sinsheim wäre zum Kauf der
ehemaligen Synagoge zu bereit,
sobald ein Finanzierungs- u. Nutzungskonzept vorläge.

Am 6. Juli 2004 fand im Martin-Luther-Haus in Sinsheim ein Treffen mit Vertretern der Kirchen statt,
um
über eine interkonfessionelle Veranstaltung zu Gunsten der ehemaligen Synagoge mit dem
Thema
 "Die Rolle Evas im sogenannten Sündenfall aus der Sicht von Judentum, Christentum und
Islam. Lässt es
 Rückschlüsse auf die heutige Rolle der Frau in den drei Religionen zu." zu beraten.
Schulen sollen an dieser Veranstaltung mitwirken. Die Veranstaltung fand 11.November 2004 im
Jugendstift Sinsheim statt.

Am 16.07.2004 Treffen mit Oberbürgermeister Geinert in der Realschule Waibstadt.
Herr Geinert sichert die Unterstützung der Initiative "Rettet die Synagoge in Steinsfurt"
zu. Er macht deutlich, dass das Anliegen Kauf der ehemaligen Synagoge erst noch
durch die zuständigen politischen Gremien gebracht werden müssen: d.h. Gemeinderat
in Steinsfurt und Stadtrat in Sinsheim. Es wird der Wunsch geäußert, dass Schüler/innen
die Gelegenheit gegeben werden soll, ihre Wünsche und Vorstellungen den Ratsmitgliedern

vorzutragen.

 Am 16.07.2004 beteiligte sich die Realschule Waibstadt am der am Synagogen-Workshop
in Sinsheim-Rohrbach

 Am 20. Juli 2004 treffen mit Vertretern des Gymnasiums Neckarbischofsheim (ASG) um
gemeinsame Projektarbeit (denkmal-aktiv) zu planen.
Teilnahme am Kickoff-Meeting von "Denkmal-aktiv - Kulturerbe macht Schule 2004/05"
in Regentrauf bei Regensburg vom 2.10.2004 - 3.10.2004 unter Teilnahme der im
Cluster befindlichen Schulen: Realschule Waibstadt (RSW),
 Gymnasium Neckarbischofsheim (ASG), Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern,
Realschule Ebern, Arpad Fejedelem Gymnasium Pécs (Ungarn),
Zespol Szkol Ogolnoksztal Gymnasium in Zory (Polen) und der Akademie für
Lehrerfortbildung in Dillingen (Bayern)

 Am 18. November 2004 führten die Realschule Waibstadt, das ASG Neckarbischofsheim
und das Wilhelmi-Gymnasium Sinsheim in Zusammenarbeit mit dem Förderverein "Alte Synagoge
Steinsfurt" eine interkonfessionelle Veranstaltung "Evas Töchter" zu Gunsten der Synagoge durch.
Sehr hilfreich war die praktische Unterstützung durch Madelaine Linden, eine Angehörige
der Weilfamilie, wohnhaft in Stuttgart. Sie half bei der graphischen Gestaltung von Plakaten.

Am 3. November 2004 trugen die Vertreter der drei Schulen ihr Anliegen zur Rettung der Synagoge
dem Ortschaftsrat
in Steinsfurt vor. Der Rat beschloss einstimmig dem Antrag der Stadt Sinsheim auf
Kauf  der Synagoge zuzustimmen.

Am 21. Dezember stimmte der Stadtrat von Sinsheim mit großer Mehrheit (bei einer Stimme
Enthaltung)
dem Kauf der Synagoge zu.

Am 20 Januar 2005 fand im Rathaus Sinsheim unter Leitung von Herrn Oberbürgermeister Geinert
ein runder Tisch statt. Bei diesem Treffen wurde über das Finanzierungskonzept, den späteren
Unterhalt des Gebäudes und weitere Fördermöglichkeiten gesprochen. Landtagsabgeordnete,
Frau Brunnemer, stellte in Aussicht, sich an der Suche nach solchen Fördergeldern
zu beteiligen.
 
Am 3. März 2005 fand in der Zehntscheune in Neckarbischofsheim um 19.00  eine
Benefiz-Veranstaltung zu Gunsten der ehemaligen Synagoge Steinsfurt
statt. Es ist dies wiederum 
eine Kooperation der drei Schulen mit dem Förderverein. Es handelte sich dabei ein literarischer und
musikalischer Streifzug zum Thema Heimat statt. Schülerinnen und Schüler
des
 Adolf-Schmitthenner-Gymnasiums Neckarbischofsheim, der Realschule Waibstadt und
des
Wilhelmi-Gymnasiums Sinsheim  möchten die sechs Buchstaben mit Leben füllen:
H - E - I - M - A - T.  Selbstgeschriebenes und Selbsterlebtes sowie die literarischen Zeugnisse
 verstorbener
 und noch lebender Menschen wurden im Laufe des Abends vorgestellt.
 

Nach schwierigen Verhandlungen unterschrieb die Eigentümerin am 14. März 2005 einen Vertrag mit
der Stadt Sinsheim auf der Basis von Erbpacht mit einer Laufzeit von 50 Jahren.

Am 29. März vereinbarten die drei Schulen (Realschule Waibstadt, das Adolf-Schmitthenner-
Gymnasium
Neckarbischofsheim und das Wilhelmi-Gymnasium in Sinsheim für das
Schuljahr 2005/06 ein
Projektzusammenarbeit im Rahmen des Projektes "Denkmal-aktiv".
Im Projektantrag der Realschule wurde folgende Zielvorstellung formuliert:
"Der Realschule Waibstadt ist es zusammen mit den Gymnasien Neckarbischofsheim und
Sinsheim gelungen, in einer breit angelegten  Öffentlichkeitsarbeit das Interesse für den Erhalt der
Synagoge
zu wecken und die politischen Gremien vom Erhaltungs- und Nutzungs-Konzept zu
überzeugen, so dass die erforderlichen Beschlüsse (Ortschaftsrat Steinsfurt und Stadtrat Sinsheim)
für  den Erwerb der
Synagoge gefallen (März 2005) sind.
 

Auf dieser Basis kann die eigentliche  Arbeit zur Rettung, Erhaltung und Erforschung beginnen.
Vor diesem Hintergrund entstehen im Vergleich zur vorhergehenden Projektarbeit neue Schwerpunkte und
Akzente: Eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit soll das Interesse regional und überregional für
das Objekt Synagoge Steinsfurt wecken und damit ist gleichzeitig die Suche nach Sponsoren und
neuen Mitgliedern für den Fördervereins verbunden. Das Thema vergangener jüdischer Kultur im
Kraichgau soll auch so aufbereitet werden, dass es für eine touristischen Öffentlichkeit erschlossen wird."

Am 21. Juni 2005 erhielten die drei Schulen von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz eine Zulassung zur Schulaktion "denkmal aktiv - Kulturerbe macht Schule" für das Schuljahr 2005/06
Unter dem Titel "Zeugnisse vergangener jüdischer Kultur im nordöstlichen Kraichgau:
suchen, finden, bewahren" arbeiteten die Realschule Waibstadt, das Adolf-Schmitthenner-Gymnasium
Neckarbischofsheim und das Wilhelmi-Gymnasium in Sinsheim gemeinsam an dieser Thematik
Die vorläufigen Arbeitsergebnisse wurden bei einer Veranstaltung des Trägers "Stiftung Denkmal-
schutz" in von 09.- 11.03.2006 in Leipzig vorgestellt.
Ein wesentlicher Teil der gemeinsamen Arbeit bestand in der Dokumentation jüdischer Kulturdenkmäler in Region, der textmäßigen Aufbereitung um eine Grundlage für die Herstellung
einer touristischen Karte zu diesem Thema zu erbringen. Dies geschah in der Zusammenarbeit
mit der Hochschule für jüdische Studien in Heidelberg unter der Leitung von Prof. Annette Weber.
Vertreter/innen der drei Schulen traten dem Förderverein „Alte Synagoge Steinsfurt e.V.“ bei
um eine Konzeptentwicklung für die Verwendung des historischen Gebäudes voranzutreiben.
Dieses Konzept liegt seit April 2006 vor.

Im Sommer 2005 wurden im Rahmen einer Diplomarbeit eine Kartierung und Schadens-
bilanzierung der ehemaligen Synagoge
durch Frau Regina Hauber, Architektin und deren
Mitarbeiterinnen,  vorgenommen.
 
Ein wichtiger Teil der gemeinsamen Arbeit bestand in der gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit.
Am 10.02.2006 fand ein gemeinsamer Workshop mit Schüler/innen der drei Schulen unter Pressebegleitung (Herrn Felix Hüll, RNZ) in der ehemaligen Synagoge in Steinsfurt statt.

Im Juni 2006 genehmigte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz eine nochmalige Teilnahme
im Projekt "denkmal-aktiv". Damit wird die Zusammenarbeit der drei Schulen fortgesetzt und
intensiviert. Neu im Verbund ist das Gymnasium Eppingen.
Das Projektziel und der Projekttitel
lautet:  "Erstellung eines Kalenders:
Jüdische Kulturdenkmäler im Kraichgau". D

Am 1.08.2006 interviewte der Südwestfunk mit Eberhard Reuss (Radio u. Fernsehen) Schüler/innen in
der ehemaligen Synagoge in Steinsfurt und berichtete über den Zustand der Synagoge.
Am 10.09.2006 wurde am Tag der offenes Denkmals eine interessierte Öffentlichkeit
über den Sanierungsfall Synagoge informiert.
Am 29.09.2006 fand ein Sternmarsch/eine Sternfahrt der vier Schulen (die Gymnasien:
Neckarbischofsheim, Sinsheim, Eppingen und der Realschule Waibstadt) statt.

Die monatelange gezielte Öffentlichkeitsarbeit zeigte Wirkung. So konnten erste
Sponsorengelder entgegen genommen werden. Die Stadt Sinsheim unterzeichnete nach
monatelangem Zögern die notarielle Beurkundung des Erbpachtvertrages am 13.11.2006.
Am 26. April 2007 erfolgte die notarielle Beurkundung des Unter-Erbpachtvertrages zwischen
der Stadt Sinsheim und den Verein "Alte Synagoge Steinsfurt e.V."
Mit der Sanierung Der Synagoge konnte dank erster Sponsorengelder im August/September
2007 begonnen werden .Fachkundig wurden von der Firma Böttchen, Rohrbach,  Wände gereinigt und
ein Teil der alten Fenster wurden ausgebessert Vorrang ist zur Zeit die Ausbesserung des Daches, die noch im November 2007 beginnen soll sowie die Stabilisierung der rechten Außenmauer durch bauliche Maßnahmen..

September 2007 wurden 500 Kalender zum Thema Jüdische Kulturdenkmäler im Kraichgau
gedruckt, die von den vier Clusterschulen vertrieben werden.
Der Erlös wird für die
Sanierung der ehemaligen Synagoge Steinfurt bereitgestellt.