74909 Meckesheim

(aus:  Joachim Hahn: Erinnerungen und Zeugnisse
jüdischer Geschichte in Baden-Württemberg,Konrad Theis Verlag Stuttgart, 1988)

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Nach 1840 wurde in der Leopoldstr. 23 eine Synagoge erbaut.
1937 wurde das Gebäude verkauft. Seitdem dient es als Wohnhaus und Werkstatt.
1896 wurde hinter dem christlichen Friedhof ein eigener jüdischer Friedhof angelegt.
Ehemalige jüdische Bürger:
1880 wurde die höchste Zahl jüdischer Bewohner mit 66 Personen erreicht. Bis nach 1933 bestanden folgende Handelsbetriebe: Landesproduktenhandlung Moses Eisemann (Leopoldstr. 9) Kolonialwarengeschäft und Altwaren Meier Kaufmann (Bahnhofstr.7) Manufakturenwarengeschäft Max Neuberger (Friedrichstr. 30) Kurzwarengeschäft Lina Stein (Friedrichstr. 1, abgebr.) Die Gastwirtschaft "Zur Krone" war im 19. Jahrhundert in jüdischer Hand.

Mindestens 9 Personen kamen in der Verfolgungszeit 1933 bis 1945 um.

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