74924 Neckarbischofsheim

(aus:  Joachim Hahn: Erinnerungen und Zeugnisse
jüdischer Geschichte in Baden-Württemberg,Konrad Theis Verlag Stuttgart, 1988)

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1840 bis 1848 wurde in der Schulgasse auf dem Gelände der Bannmühle eine Synagoge errichtet, die 1938 zerstört und eingeebnet wurde. Die nördlichen Grundmauern der Umfassungsmauern sind
noch erhalten. Hier wurde 1981 eine Gedenktafel errichtet.

Es besteht ein Gräberverzeichnis (mit Nachtrag bis 1936)
In   Neckarbischofsheim bestand vom Sept. 1944 bis März 1945 ein
Unterkommando des Lagers Neckarelz (ein Außenkommando des Konzentrationslagers Natzweiler/Elsaß). Es bestand aus zwei
Baracken von einem Zaun umgeben. Die Häftlinge arbeiteten in Gips-
stollen in Obrigheim; dort waren Rüstungsbetriebe eingerichtet.

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