Leopold  Glück 

Bild wurde von Sven Treite(USA) Februar 2004 zur Verfügung gestellt


Leopold wurde am 4.8.1833 als Sohn des Salomon Glück und seiner Gattin
Bertha (Besle) in Waibstadt geboren. Er hatte einen älteren Bruder, Hermann Glück,
der mit ihm in Waibstadt aufwuchs.
Leopold machte eine Lehrer als Hutmacher in der Schneiderbranche. Er liebte
sehr die Musik und ging als junger Mann für 10 Jahre nach Paris.
In der bekannten Paris Oper sang er ihm Chor mit. Auch spielte er gerne Geige.
Sicherlich verstand er es, sich in Paris zu amüsieren. Dort lernte er auch Rosa
Kahn kennen, die aus Breisach stammte.
Rosa Kahn war nach Paris gekommen, weil sie so verschleiern wollte,
dass sie einen unehelichen Sohn, Israel Kahn, besaß. Dieser wuchs bei seiner
Tante, Minna Haarburger, in Geilingen auf. Mit 17 Jahren wanderte er nach
New York aus. 

 Rosa arbeitete in einem Hotel als Wäscheverwalterin und dort lernte sie auch ihren
späteren Mann Leopold kennen.
Sie lebten zunächst zusammen und heirateten später in Waibstadt.

Am 17. März 1866 wurde die Tochter Bertha geboren. Sie heiratete später
Max Bloch (am 3.9 1895) in Gailingen. Bertha starb am 22.4.1952 in Lausanne
(Schweiz)

Nach der Geburt ihres Kindes wurde Rosa krank und starb.

Leopold war in tiefer Trauer, es blieb ihm jedoch seine kleine Tochter.
Schließlich schloss er seine zweite Ehe mit Lina (Hänchen) Kaumheimer.
Aus dieser Ehe wurden 5 Kinder geboren:  Max (geboren am 20.04.1870),
 Auguste (geboren 1872), Sophie (geboren ?), Paula (geboren am 24.10.1874)
 und Helene (geboren ?). 

Helene verblutete mit 5 oder 6 Jahren bei einem  Schlittenunfall.

Leopold war ein guter Vater und mit den Jahren ein gemochter Großvater,
der gerne Geige spielte, sang und auch Freude am Fischen hatte.

 Da er gerne Zigarren rauchte, erkrankte er an Krebs (Hals). Am 27.11.1918
starb er. Der gute Opa wurde von seinen Enkeln nicht vergessen und ruht im
Waldfriedhof am Mühlberg in Waibstadt.

Silvia Glück
24.07.2001, Buenos Aires